szmmctag

  • Ein langer Winter...

    ...ist heute offiziell zu Ende. Okay. Dieser Winter darf sich nicht wirklich Winter nennen. Einigen wir uns auf: manchmal war es schon ziemlich kalt. Und gegen die Kälte helfen bekanntlich warme Socken. Hab ich. Und warme Decken. Hab ich nun auch. Denn wegen den warmen Socken gibt es bei mir oberreichlich Sockenwollreste. Sozusagen kiloweise. Ich habe ja bereits eine gestrickte Decke gezeigt. Nun sind es 3.
    Noch eine bunte...
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    ...die nach dem Waschen umgehend den Stadtteil verließ und nun bei der Tochter lebt.
    Und eine in eher blau...
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    ...die hoffentlich bei mir bleiben möchte.
    Das Garn wurde doppelt verstrickt. Es sind alles Reste von meinen gestrickten Socken. Für die 3 Decken habe ich etwa 3 Kilo verbraucht. Reste! Eine vierte Decke ist in Arbeit und für eine weitere Decke habe ich Restwolle als ein Dankeschön für `immer da sein, wenn man sie braucht´ und überhaupt, weil einfach nett, an unsere Ärztin verschenkt. Nun strickt sie auch. Wie schön. Und *hüstel* ich habe noch mehr... Und das ist auch gut so, denn wenn es nun Frühling wird bzw. schon ist, brauche ich eindeutig noch mehr Decken, zum draußen rum sitzen und dort stricken. Ich freu mich drauf! Heute kann ich das draußen rumsitzen und stricken schon mal testen. Über 20 Grad werden es. Der perfekte Frühlingsanfang.

  • Frühling

    Gefühlt ist der Frühling ja schon Monate da. Aber weil die Abende und die Morgenstunden doch oft recht kühl sind, kam mir die Einladung zu einem KAL in der ravelry Gruppe Wollwerk wie gerufen. Ein wärmendes Tuch kann Frau immer gebrauchen. Auch wenn es schon das gefühlt dreißigste ist. Schon länger habe ich verschiedene Tuchanleitungen in meiner Sammlung. Und auch meine handgesponnenen Garne werden mehr und mehr. Was lag also näher, als beides zu verbinden.
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    Die Wahl fiel auf diese 2 Garne, ein Farbverlaufsgarn und was feines in grellgrün mit wenig blau und lila. Perfekt für einen Ri-SinG.
    Beginn des gemeinsamen Strickens war der 12. März. Zur Zeit habe ich ziemlich viele angefangenen Sachen rumliegen. Da kam es auf ein neues Projekt nun wirklich nicht an. Und man soll´s nicht glauben... Nach 2 fast durchstrickten Nächten war das Tuch fertig. Einschließlich waschen und trocknen.
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    Und es durfte mich schon zweimal begleiten: zu Freunden und ins Kino. Es ist einfach toll und leuchtet so vor sich hin. Und das Stricken hat richtig viel Spaß gemacht.

  • Bunt gegen das Grau...

    Ich habe mich in den letzten Monaten ganz oft an das Spinnrad gesetzt. Das war richtig entspannend und am Ende kam noch etwas hübsches dabei raus. Ich denke, es sind 3 bis 4 Kilo Wolle buntes Garn dabei entstanden.
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    Und es geht weiter damit... Gerade bemühe ich mich, die Wolle etwas dicker zu spinnen. Mützen können und dürfen auch mal etwas dicker sein. Und draußen war es ja unterdessen schon schweinekalt. Außerdem sind Mützen bekanntlich gute "Kinder"Geschenke und werden auch gern von Kindern für Freunde bestellt.
    Einen noch winzigeren Teil des fertigen Garnes habe ich in 2 Tücher verstrickt.
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    Quarker yarn stretcher nennt sich dieses Tuch. Es ist so was von einfach zu stricken und wie gemacht für handgesponnene Garne. Da geht noch mehr.
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    Ich bin immer wieder begeistert von den fertige Teilen. Das ist der perfekte Schalersatz.
    Und weil bunt gut tut, habe ich mich im Sommer oft vor´s Haus gesetzt und suchte etwas, zum einfach drauflos stricken. Sockenwollreste gibt´s so einige bei mir. Decken liebe ich. Und so wurde es eine Decke. Wir (ich die Tochter, die Hunde...) lieben sie und so muss demnächst dringend Gesellschaft her.
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    Und so werde ich mich durch den Winter spinnen und stricken und basteln und lesen...

  • November!

    Die Zeit rennt. An manchen Tagen bin ich auch sehr froh, dass es so ist. Aufstehen. Zur Arbeit. Nach Hause. Allein sein. Ins Bett. Aber meistens bin ich nicht allein. Obwohl ich das Allein sein auch hin und wieder brauche. Ich bin schlecht in traurig sein, wenn Leute dabei sind. Und hin und wieder muss ich auch mal richtig traurig sein. Sonst gibt es da einen Stau, was nicht gut ist. Aber, wie gesagt, ich bin selten allein. Die Kinder sind da. Die Hunde besuchen mich. Und mein Whisky-Kater so wie so. Ab und zu bin ich auch mit meinen Mädels unterwegs (DANKE!!!) und nun im grauen November war ich endlich wieder einmal mit Maxi im Zoo. Auch so ein Stück Erinnerung.
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    Maxi besuchte ein Stündchen ihre Menschen hinter den Kulissen in der Futterküche und brachte ihnen leckere Brownies (bitte unbedingt backen - superlecker!) und ich hatte derweil Zeit zum Bummeln. Gedacht war diese Stunde für einen ausgiebigsten Besuch bei den Orang Utans. Da ich dort regelmäßig die Zeit und die Familie vergesse, hätte ich an diesem Tag mal richtig viele Fotos machen können und mich an den wundervollen Tieren erfreuen können.
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    Leider dachten das gefühlte Millionen Menschen ebenfalls. Ja klar. Der 1.11. war in Sachsen noch Ferientag UND Brückentag. Schöner Mist auch. Normalerweise stören Menschen nicht wirklich. Aber es waren sehr seltsame Menschen dabei, die gar seltsames von sich gaben. Manchmal fragt man sich echt, warum Leute viel Geld ausgeben, um in den Zoo zu gehen, um dann durch zu rennen und dummes Zeug zu reden.
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    Jedenfalls flüchtete ich relativ schnell nach Afrika und hatte einen tollen Blick bei heißer Schokolade. Denn zum Glück saß der Großteil der Besucher drinnen und ich hatte Platz. Was für ein Luxus!
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    Am Ende landeten Maxi und ich noch bei einem Glühweinchen am Teichcafé. Es war aber auch schweinekalt geworden.
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    Allerdings hatten wir danach noch einmal die Möglichkeit, uns ordentlich aufzuwärmen. Trotz Durchsagen, dass der Zoo ja nun schließe, bummelten wir (gemeinsam mit ebenso entspannten Besuchern) durchs Gondwanaland und da ist es ja ordentlich heiß.
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    Draußen ging die Sonne unter. Tiere sahen wir kaum. Aber es war eine wunderbare Stimmung in der Halle. Die Geräusche waren viel intensiver. Klar. Es waren ja auch nur noch wenige Menschen da. Die Lichter waren klasse.
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    Und wie schon so oft haben wir festgestellt, dass man abends in den Zoo gehen sollte. Da hat man viel mehr davon.
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    Schön war´s. Trotz Erinnerungen! Danke Maxi!

  • Wie mach ich weiter?

    Etwa 1000 Mal habe ich mich gefragt, ob ich diesen Blog weiter führen soll oder nicht. Am 20. Juni hat sich in meinem Leben so unheimlich viel verändert, dass mir meine Berichte über gestrickte Socken, Tücher usw. einfach banal vorkommen. Auf der anderen Seite sollte der Blog ursprünglich deshalb geschrieben werden. Ich versuche es einfach weiter, hier ein wenig von mir und meinem Leben zu erzählen. Deshalb einige Zeilen als Rückblick:
    Ich habe bewusst kaum etwas über die Krankheit meines Mannes hier geschrieben. Er hätte es nicht gewollt (unausgesprochen) und es war und ist zu persönlich. Deshalb nur kurz dazu... Im April 2012 wurde bei ihm eher durch Zufall ein kleinzelliges Bronchialkarzinom festgestellt mit der Aussicht: da ist nichts zu machen. Unsere Hausärztin sah das zum Glück anders und so hatten wir wenigstens noch 14 gemeinsame Monate. 14 Monate voll Hoffnung, denn Chemo und Bestrahlung ließen die Tumore schmelzen. Und so kam der Tod trotz schwerer Krankheit absolut unerwartet. Am Ende hat eine Lungenembolie unsere Hoffnung beendet. Am 20. Juni 2013. Am heißesten Tag des Jahres. An dem Tag, als scheinbar die Welt unterging. Am Tag zuvor sind wir von der Ostsee nach Hause gefahren, da Dieters Luftprobleme zu schlimm wurden. Wir brachten ihn ins Krankenhaus und ich war das erste Mal seit Tagen erleichtert. 22 Uhr telefonierten wir ein letztes Mal. 6 Uhr kam der Anruf, dass er gestorben sei.
    Seitdem ordnen wir unser Leben neu. Florian, Maxi und Felix und ich. Wir versuchen es jedenfalls. Meistens gelingt das auch. Freunde waren und sind gerade besonders wertvoll. Für uns alle vier.
    Unser jüngstes Familienmitglied hat Dieter leider nicht mehr kennen lernen dürfen. Maxi hat ein Hundewelpen aus dem Tierheim adoptiert. Jaro. Den Namen hatten Dieter und ich unabhängig voneinander für die Eselkindertaufe im Tierpark Dessau vorgeschlagen. Maxi fand den so schön, dass ihr Hund diesen Namen nun bekam.
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    Damit hat Spike auch einen Hundekumpel bekommen. Gemeinsam machen sie Blödsinn. Aber gemeinsam geben sie uns so viel Freude und Spaß.
    Ich habe in der letzten Zeit noch mehr das Bedürfnis für andere da zu sein. Anderen zu helfen. Gutes zu tun. So habe ich für eine Aktion für Eltern verstorbener Kinder in der Leipziger Herzklinik Herzen gestrickt.
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    Beim Stricken dachte ich ständig daran, dass wir nicht allein mit dem Verlust und der Trauer sind.
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    Das Schreiben hier soll wieder ein kleiner Schritt zurück in den "normalen" Alltag sein. Immer kleine Schritte... Und ab und zu einen Tritt in den eigenen Allerwertesten... Damit ich nicht in ein ganz tiefes Loch falle. Und Löcher gab es schon ausreichend. Dieters 57. Geburtstag ohne ihn. Unser 29. Hochzeitstag ohne ihn. Zurück bleiben aber auch ganz viele wundervolle Erinnerungen.

  • Pause...

    ...auf unbestimmte Zeit...

  • Abschied!

    Ich vermisse dich!
    Wir vermissen dich!
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  • Socken 42/2013

    Und weil´s so schön war, strickte ich noch ein Paar Socken in Größe 42. Ich vermute ja mal, dass diese Socken nicht lange bei mir wohnen werden. Kinderwünsche... Geburtstagsgeschenke... Da geht ganz schnell was auf Reisen.
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    Dornröschen-Christine hat´s gefärbt. Ungewöhnlich. Sie macht ja eher was auf Bunt! Schwarz-weiß ist aber absolut klasse!

  • Socken 41/2013

    Über Graffiti kann man ja streiten. Manche finden sie schön, manchen finden sie doof. Manche sind schön, manche sind einfach nur doof. Aber diese Socken tragen auch den Namen Graffiti, weil nämlich das Sockengarn von Woll Butt so heißt.
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    Gestrickt habe ich sie in Größe 42. Mal schauen, wer sie bekommt...

  • Socken 40/2013

    Und noch mal ringelt es. Socken in Größe 44 möchte ich gern immer in meinem Vorrat haben. Und diese finde ich besonders schön. Die Farben und überhaupt das Garn von Woll Butt haben sich richtig schön verstricken lassen.
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    So langsam geht mein Vorrat an Ringelsockenwolle zur Neige.

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