szmmctag

  • Wie schön!

    Am Montag war es endlich wieder soweit. 10 fleißige Strickerinnen saßen fröhlich am großen Tisch gemütlich strickend, speisend und schwatzend in der Kartoffelkneipe in Mockau. Herrlich! Da stört das doch nicht ganz strickfreundliche Licht fast gar nicht. Es ist ein einfach urgemütlich und vor allem entspannt. Ich glaube, die Wirtsleute freuen sich unterdessen schon auf uns. Wie immer gab es als erstes ein: zeig mal! Zieh das mal an...
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    Wie sich die Bilder gleichen. Aber nun ist der Pullover von Geli fast fertig. Jetzt, wo noch einmal Sommer wird für 2 1/2 Tage! Richtig so.
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    Kritische Blicke??? Nö. Einfach nur Staunen.
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    Und sinnvolle Hinweise, wie: der muss hinten noch länger. Nein, das passt so. Wenn du ziehst, ist die Länge okay. Mach doch Bleikügelchen in den Bund. Weiber!
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    Ach, waren das wieder schöne und lustige Stunden. Mädels, ihr seid toll! Schön, dass es euch gibt.
    Nun ist der Koffer fast fertig gepackt. In wenigen Stunden geht´s zusammen mit Geli und Antje auf nach Hamburg zum Wolfest. Was für ein Fest! Schnell noch den Kameraakku geladen. Die Speicherkarte geleert. Sich für Reisestrickzeug entschieden. Ich freue mich!!!

  • Und weg ist sie...

    ... die Anne und die Zeit. Ich wollte noch die restlichen Fotos von dem schönen Stricktreffabend zeigen. Viele Fotos sind es ja nicht, weil wir viel zu viel zu schwatzen hatten. Immerhin hatten wir uns ziemlich lange nicht gesehen. Bei einigen waren es Jahre. Ich denke, das sollten wir ändern. Und außerdem waren wir mit essen beschäftigt. Zeitweise. Es ist aber auch so was von lecker in der Kartoffelkneipe. Okay. Kartoffeleis mag nicht jeder... Aber sonst findet jeder etwas. Sogar das Kind, was zu Hause blieb und praktisch Essen auf Rädern bekam, spät in der Nacht. Da merke ich gerade, Bilder vom Essen gibt´s nicht. Wir waren aber auch alle hungrig und so war in Sekundenschnelle nix mehr da zum Fotografieren.
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    Auf den ersten Blick sah die Kartoffel auf dem Bild aus, als hätte das Mädchen Wolle zum Stricken in der Hand. Mit ein bissel Einsatz wurde das Bild passend zum Abend gemacht.
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    Liebe Grüße nach Canada, liebe Anne. Schön, dass du wieder gut zu Hause angekommen bist. Und ich freue mich schon auf deinen nächsten Besuch. Irgendwann!

  • How are you?

    I´m fine! So spricht es, wenn die Antje der Anne zufällig in der großen weiten Stadt Leipzig in die Arme läuft. Aber gestern in der Kartoffelkneipe in Mockau war nix mit Englisch und so. Da wurde geplappert ohne Ende. Gestrickt. Gelacht. Gegessen und ein Tränchen verdrückt. Es war aber auch schon wieder viel zu lange her, dass wir Anne aus dem fernen Canada persönlich knuddeln konnten.
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    Und wenn schon mal solch ein besonderer Anlaß besteht, ist das erstens einen Blogeintrag wert (Ich weiß... Es ist viel zu lange Zeit vergangen seit dem letzten...) und zweitens ist das Grund genug, special guest einzuladen. Csilla, Mira und Uta waren sozusagen die Überraschung für Anne, aber auch für all die anderen, die der Einladung zum Stricken folgten.
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    Und man fühlte sich umgehend in "alte Zeiten" zurück versetzt. Nicht mal das tropisch nasse Leipzig-Wetter hielt den Großteil der Mädels vom Kommen ab. Und es war mal wieder herrlich, wie alle nach und nach (oder wie Anne - sofort) ihre "Arbeit" auspackten und die anderen es begeistert kommentierten.
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    Die Zeit war so was von schnell rum. Ach Anne. Canada ist so weit weg. Wie schon gesagt: Komm einfach einmal im Monat. Uta nimmt dich ganz sicher auf dem Nachhauseweg mit auf den Flughafen. Dann ist es doch gar nicht mehr so weit für dich. Jedenfalls war es richtig, richtig schön.
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    Und einige Bilder hebe ich mir für morgen auf. Jetzt beginnt erst mal ein langer Dienstag. Von mir aus ohne diesen Tropenregen. Und bitte ohne Gewitter. Ich hoffe, alle sind gestern noch trocken nach Hause gekommen. Auch die Radfahrer-Antje. Trockene Hosen hatte sie ja am Ende wieder. Einen schönen Tag allen!

  • Ein langer Winter...

    ...ist heute offiziell zu Ende. Okay. Dieser Winter darf sich nicht wirklich Winter nennen. Einigen wir uns auf: manchmal war es schon ziemlich kalt. Und gegen die Kälte helfen bekanntlich warme Socken. Hab ich. Und warme Decken. Hab ich nun auch. Denn wegen den warmen Socken gibt es bei mir oberreichlich Sockenwollreste. Sozusagen kiloweise. Ich habe ja bereits eine gestrickte Decke gezeigt. Nun sind es 3.
    Noch eine bunte...
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    ...die nach dem Waschen umgehend den Stadtteil verließ und nun bei der Tochter lebt.
    Und eine in eher blau...
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    ...die hoffentlich bei mir bleiben möchte.
    Das Garn wurde doppelt verstrickt. Es sind alles Reste von meinen gestrickten Socken. Für die 3 Decken habe ich etwa 3 Kilo verbraucht. Reste! Eine vierte Decke ist in Arbeit und für eine weitere Decke habe ich Restwolle als ein Dankeschön für `immer da sein, wenn man sie braucht´ und überhaupt, weil einfach nett, an unsere Ärztin verschenkt. Nun strickt sie auch. Wie schön. Und *hüstel* ich habe noch mehr... Und das ist auch gut so, denn wenn es nun Frühling wird bzw. schon ist, brauche ich eindeutig noch mehr Decken, zum draußen rum sitzen und dort stricken. Ich freu mich drauf! Heute kann ich das draußen rumsitzen und stricken schon mal testen. Über 20 Grad werden es. Der perfekte Frühlingsanfang.

  • Frühling

    Gefühlt ist der Frühling ja schon Monate da. Aber weil die Abende und die Morgenstunden doch oft recht kühl sind, kam mir die Einladung zu einem KAL in der ravelry Gruppe Wollwerk wie gerufen. Ein wärmendes Tuch kann Frau immer gebrauchen. Auch wenn es schon das gefühlt dreißigste ist. Schon länger habe ich verschiedene Tuchanleitungen in meiner Sammlung. Und auch meine handgesponnenen Garne werden mehr und mehr. Was lag also näher, als beides zu verbinden.
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    Die Wahl fiel auf diese 2 Garne, ein Farbverlaufsgarn und was feines in grellgrün mit wenig blau und lila. Perfekt für einen Ri-SinG.
    Beginn des gemeinsamen Strickens war der 12. März. Zur Zeit habe ich ziemlich viele angefangenen Sachen rumliegen. Da kam es auf ein neues Projekt nun wirklich nicht an. Und man soll´s nicht glauben... Nach 2 fast durchstrickten Nächten war das Tuch fertig. Einschließlich waschen und trocknen.
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    Und es durfte mich schon zweimal begleiten: zu Freunden und ins Kino. Es ist einfach toll und leuchtet so vor sich hin. Und das Stricken hat richtig viel Spaß gemacht.

  • Bunt gegen das Grau...

    Ich habe mich in den letzten Monaten ganz oft an das Spinnrad gesetzt. Das war richtig entspannend und am Ende kam noch etwas hübsches dabei raus. Ich denke, es sind 3 bis 4 Kilo Wolle buntes Garn dabei entstanden.
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    Und es geht weiter damit... Gerade bemühe ich mich, die Wolle etwas dicker zu spinnen. Mützen können und dürfen auch mal etwas dicker sein. Und draußen war es ja unterdessen schon schweinekalt. Außerdem sind Mützen bekanntlich gute "Kinder"Geschenke und werden auch gern von Kindern für Freunde bestellt.
    Einen noch winzigeren Teil des fertigen Garnes habe ich in 2 Tücher verstrickt.
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    Quarker yarn stretcher nennt sich dieses Tuch. Es ist so was von einfach zu stricken und wie gemacht für handgesponnene Garne. Da geht noch mehr.
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    Ich bin immer wieder begeistert von den fertige Teilen. Das ist der perfekte Schalersatz.
    Und weil bunt gut tut, habe ich mich im Sommer oft vor´s Haus gesetzt und suchte etwas, zum einfach drauflos stricken. Sockenwollreste gibt´s so einige bei mir. Decken liebe ich. Und so wurde es eine Decke. Wir (ich die Tochter, die Hunde...) lieben sie und so muss demnächst dringend Gesellschaft her.
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    Und so werde ich mich durch den Winter spinnen und stricken und basteln und lesen...

  • November!

    Die Zeit rennt. An manchen Tagen bin ich auch sehr froh, dass es so ist. Aufstehen. Zur Arbeit. Nach Hause. Allein sein. Ins Bett. Aber meistens bin ich nicht allein. Obwohl ich das Allein sein auch hin und wieder brauche. Ich bin schlecht in traurig sein, wenn Leute dabei sind. Und hin und wieder muss ich auch mal richtig traurig sein. Sonst gibt es da einen Stau, was nicht gut ist. Aber, wie gesagt, ich bin selten allein. Die Kinder sind da. Die Hunde besuchen mich. Und mein Whisky-Kater so wie so. Ab und zu bin ich auch mit meinen Mädels unterwegs (DANKE!!!) und nun im grauen November war ich endlich wieder einmal mit Maxi im Zoo. Auch so ein Stück Erinnerung.
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    Maxi besuchte ein Stündchen ihre Menschen hinter den Kulissen in der Futterküche und brachte ihnen leckere Brownies (bitte unbedingt backen - superlecker!) und ich hatte derweil Zeit zum Bummeln. Gedacht war diese Stunde für einen ausgiebigsten Besuch bei den Orang Utans. Da ich dort regelmäßig die Zeit und die Familie vergesse, hätte ich an diesem Tag mal richtig viele Fotos machen können und mich an den wundervollen Tieren erfreuen können.
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    Leider dachten das gefühlte Millionen Menschen ebenfalls. Ja klar. Der 1.11. war in Sachsen noch Ferientag UND Brückentag. Schöner Mist auch. Normalerweise stören Menschen nicht wirklich. Aber es waren sehr seltsame Menschen dabei, die gar seltsames von sich gaben. Manchmal fragt man sich echt, warum Leute viel Geld ausgeben, um in den Zoo zu gehen, um dann durch zu rennen und dummes Zeug zu reden.
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    Jedenfalls flüchtete ich relativ schnell nach Afrika und hatte einen tollen Blick bei heißer Schokolade. Denn zum Glück saß der Großteil der Besucher drinnen und ich hatte Platz. Was für ein Luxus!
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    Am Ende landeten Maxi und ich noch bei einem Glühweinchen am Teichcafé. Es war aber auch schweinekalt geworden.
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    Allerdings hatten wir danach noch einmal die Möglichkeit, uns ordentlich aufzuwärmen. Trotz Durchsagen, dass der Zoo ja nun schließe, bummelten wir (gemeinsam mit ebenso entspannten Besuchern) durchs Gondwanaland und da ist es ja ordentlich heiß.
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    Draußen ging die Sonne unter. Tiere sahen wir kaum. Aber es war eine wunderbare Stimmung in der Halle. Die Geräusche waren viel intensiver. Klar. Es waren ja auch nur noch wenige Menschen da. Die Lichter waren klasse.
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    Und wie schon so oft haben wir festgestellt, dass man abends in den Zoo gehen sollte. Da hat man viel mehr davon.
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    Schön war´s. Trotz Erinnerungen! Danke Maxi!

  • Wie mach ich weiter?

    Etwa 1000 Mal habe ich mich gefragt, ob ich diesen Blog weiter führen soll oder nicht. Am 20. Juni hat sich in meinem Leben so unheimlich viel verändert, dass mir meine Berichte über gestrickte Socken, Tücher usw. einfach banal vorkommen. Auf der anderen Seite sollte der Blog ursprünglich deshalb geschrieben werden. Ich versuche es einfach weiter, hier ein wenig von mir und meinem Leben zu erzählen. Deshalb einige Zeilen als Rückblick:
    Ich habe bewusst kaum etwas über die Krankheit meines Mannes hier geschrieben. Er hätte es nicht gewollt (unausgesprochen) und es war und ist zu persönlich. Deshalb nur kurz dazu... Im April 2012 wurde bei ihm eher durch Zufall ein kleinzelliges Bronchialkarzinom festgestellt mit der Aussicht: da ist nichts zu machen. Unsere Hausärztin sah das zum Glück anders und so hatten wir wenigstens noch 14 gemeinsame Monate. 14 Monate voll Hoffnung, denn Chemo und Bestrahlung ließen die Tumore schmelzen. Und so kam der Tod trotz schwerer Krankheit absolut unerwartet. Am Ende hat eine Lungenembolie unsere Hoffnung beendet. Am 20. Juni 2013. Am heißesten Tag des Jahres. An dem Tag, als scheinbar die Welt unterging. Am Tag zuvor sind wir von der Ostsee nach Hause gefahren, da Dieters Luftprobleme zu schlimm wurden. Wir brachten ihn ins Krankenhaus und ich war das erste Mal seit Tagen erleichtert. 22 Uhr telefonierten wir ein letztes Mal. 6 Uhr kam der Anruf, dass er gestorben sei.
    Seitdem ordnen wir unser Leben neu. Florian, Maxi und Felix und ich. Wir versuchen es jedenfalls. Meistens gelingt das auch. Freunde waren und sind gerade besonders wertvoll. Für uns alle vier.
    Unser jüngstes Familienmitglied hat Dieter leider nicht mehr kennen lernen dürfen. Maxi hat ein Hundewelpen aus dem Tierheim adoptiert. Jaro. Den Namen hatten Dieter und ich unabhängig voneinander für die Eselkindertaufe im Tierpark Dessau vorgeschlagen. Maxi fand den so schön, dass ihr Hund diesen Namen nun bekam.
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    Damit hat Spike auch einen Hundekumpel bekommen. Gemeinsam machen sie Blödsinn. Aber gemeinsam geben sie uns so viel Freude und Spaß.
    Ich habe in der letzten Zeit noch mehr das Bedürfnis für andere da zu sein. Anderen zu helfen. Gutes zu tun. So habe ich für eine Aktion für Eltern verstorbener Kinder in der Leipziger Herzklinik Herzen gestrickt.
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    Beim Stricken dachte ich ständig daran, dass wir nicht allein mit dem Verlust und der Trauer sind.
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    Das Schreiben hier soll wieder ein kleiner Schritt zurück in den "normalen" Alltag sein. Immer kleine Schritte... Und ab und zu einen Tritt in den eigenen Allerwertesten... Damit ich nicht in ein ganz tiefes Loch falle. Und Löcher gab es schon ausreichend. Dieters 57. Geburtstag ohne ihn. Unser 29. Hochzeitstag ohne ihn. Zurück bleiben aber auch ganz viele wundervolle Erinnerungen.

  • Pause...

    ...auf unbestimmte Zeit...

  • Abschied!

    Ich vermisse dich!
    Wir vermissen dich!
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